Wassertaufe

Oct 4, 2026  •  Jochen Geiselhart

Die Glaubenstaufe (manchmal auch Erwachsenentaufe) ist innerhalb der Christenheit umstritten. Es besteht keinen Zweifel daran, dass die Urgemeinde bis in 3. Jhdt. ausschließlich die Gläubigentaufe praktiziert hat. Erst mit der Tolerierung und Anerkennung des Christentums wandelte sich die Praxis hin zur Babytaufe. Hierfür gibt es aber keinen positiven Schriftbeleg, sondern i.d.R. wird die Kindertaufe mit Schlüssen aus dem Gnadenverständnis begründet. Erst im Zuge der Reformation haben die Täuferväter (z.B. Menno Simons {Mennoniten} oder Jakob Amman {Amish-People}) u.a. die Gläubigentaufe gefordert und praktiziert.


Wir stehen in dieser täuferischen Tradition und betonen v.a. die persönliche

Hinwendung und Bekenntnis jedes einzelnen Täuflings, die in der Taufe ihren

önentlichen Schritt macht. Die Taufe bekommt auch darin ihre Bedeutung, weil sie ein sichtbares Zeichen eines inneren Geschehens (Buße und Glaube) ist und von der Urgemeinde konsequent umgesetzt wurde.